Staedtische Wohnqualitaet durch Laermminderungsplaene: Dem Laerm vorbeugen

In der Laermminderungsplanung nach Paragraf 47a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes steht den Umweltaemtern ein sinnvolles Planungsverfahren zur Verfuegung. Die Erfassung der Belastungen durch die einwirkenden Geraeuschquellen und das Feststellen ihrer Auswirkungen auf die Umwelt geschieht nach bewaehrten Algorithmen. Dagegen muessen die Anstrengungen zur Aufstellung der Minderungsplaene erheblich verstaerkt werden. Bedeutsam fuer den gesamten Prozess der Planung bis hin zur Umsetzung der Massnahmen ist die fruehzeitige Einbeziehung nichtkommunaler Handlungstraeger und Betroffener. Die Buerger sollen informiert und befragt werden. Die Umsetzung des Massnahmen-Katasters kann nur im Zusammenspiel mit der Stadtplanung gelingen und setzt nicht selten den Einsatz von Foerdermitteln voraus. Ungeloest sind einige Probleme der Umsetzung, die aus dem Recht einiger Fachbehoerden resultieren, wie die Ausbaustandards fuer Strassen und die strassenverkehrsrechtlichen Laermschutzrichtlinien. Die angestrebte europaweite Harmonisierung der Bestrebung zur Laermminderung ist eine gute Gelegenheit zur weiteren Entwicklung des Verfahrens zur Laermminderungsplanung.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 9-13
  • Serial:
    • Staedtetag
    • Volume: 55
    • Issue Number: 10
    • Publisher: Kohlhammer (W) Verlag GmbH
    • ISSN: 0038-9048

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01191801
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:53PM