Die Stampfgrabenbruecke im Lesachtal/Kaernten - eine Melan-Bogenbruecke

Bericht ueber den Bau einer Bogenbruecke in Stahlbetonbauweise, die ein alpines Hochtal, das durch zahlreiche Hangrutschungen gefaehrdet ist, mit einer Spannweite von 70 Metern ueberbrueckt. Im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens fiel die die Entscheidung aus technischen und wirtschaftlichen Gruenden zugunsten der Bogenbruecke gegen zwei Entwuerfe als Durchlauftraeger auf Talpfeilern in Spannbeton- und Verbundbauweise. Die Baufirma entschied sich gegen ein konventionelles Bogengeruest. Sie waehlte stattdessen die Melan-Bauweise, bei der das staehlerne Traggeruest als im Endzustand weiterhin tragendes Bauteil einbetoniert wird. Diese Art der Ausfuehrung ist nach dem heutigen Stand als eine Bogenbruecke in Verbundbauweise zu werten. Die Ausbildung des Stahlbogens, die Herstellung der beiden Bogenhaelften auf den Vormontageplaetzen der zwei Talflanken, der nahezu senkrechte Aufbau vor dem Einschwenken, der Dreh-Kippvorgang mittels Zugseilen und Winden, der Bogenschluss und schliesslich der Schal- und Bewehrungsvorgang werden dargestellt. Der Bogen wurde abschnittsweise betoniert. Das statische System wird beschrieben, die verwendeten Baustoffe werden angegeben. Die angewendete Bauweise eines einbetonierten, im Endzustand mittragenden, staehlernen Traggeruestes wird positiv bewertet. Spannweiten bis zu 150 m werden als durchaus moeglich angesehen.

  • Authors:
    • SCHALLASCHEK, P
  • Publication Date: 2003

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 196-9
  • Serial:
    • Stahlbau
    • Volume: 72
    • Issue Number: 3
    • Publisher: Ernst (Wilhelm) and Sohn

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01191608
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:50PM