Stichprobengewinnung und Teilnehmerrekrutierung mit dem Kraftfahrt-Bundesamt

Untersuchungsgegenstand der Wirksamkeitsuntersuchung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ist die Frage, ob der Fahrdatenspeicher (FDS) einen praeventiven Effekt hinsichtlich des Unfall- und Deliktverhaltens der Projektteilnehmer hat. Zielgroesse ist das sicherheitsrelevante Verkehrsverhalten, ausgedrueckt in Zahl und Art der beobachteten kritischen Ereignisse; die Einflussgroesse ist die Praesenz des FDS beziehungsweise seine Wirkung auf die Testfahrer. Aus dem Bestand des Zentralen Fahrzeugregisters (ZFZR) wurden 15.524 maennliche Fahrzeughalter im Alter von 18 bis 24 Jahren angeschrieben und um Teilnahme an dem Projekt gebeten. Diese Stichprobe rekrutiert sich aus folgenden Bundeslaendern: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Wuerttemberg. Von der Gruppe der 5.232 Personen, die ihr Interesse bekundeten, erklaerten sich schliesslich 2.632 Personen teilnahmebereit. Hiervon erfuellten 2.494 letztlich die Kriterien fuer die Aufnahme in das Projekt. Diese Personen wurden nach Zufall auf die folgenden zwei Gruppen verteilt: Experimentalgruppe E (Einbau eines Unfalldatenschreibers - UDS - in den Pkw, Erfassung der Unfaelle und Verkehrszuwiderhandlungen, Betreuung vom Projektteam, Incentives) und Kontrollgruppe K1 (kein Einbau eines UDS, sonst wie E). Ausserdem wurde eine dritte "stille" Kontrollgruppe K2 gebildet (Datenerhebung nur ueber Verkehrszentralregister, keine Betreuung, keine Vergabe von Incentives). Das Projekt startete schliesslich mit 713 Probanden in der E-Gruppe, 738 Probanden in der K1-Gruppe und 805 Personen in der K2-Gruppe. Siehe auch ITRD-Nummer D351362.

  • Authors:
    • SCHADE, F -
  • Publication Date: 2001-12

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01191328
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:29PM