Der Fahrdatenspeicher als Technologie-Impuls fuer mehr Verkehrssicherheit - Die Projektstrategie

Seit Jahren gibt es Nachweise ueber den erfolgreichen Einsatz von Unfalldatenspeichern (UDS) im Flottenmanagement von Polizei und Betrieben mit Nutzfahrzeugen. Unfallzahl, Unfallschwere und damit Unfallkosten wurden deutlich reduziert. Entsprechende Erfahrungen aus dem Individualverkehr fehlen bisher, wo sich eine Fahrzeugausstattung mit UDS-Geraeten oder besser Fahrdatenspeichern (FDS) noch nicht in groesserem Umfang durchgesetzt hat. Mit der seit 1999 laufenden Erprobung des FDS in einem europaeisch angelegten Feldversuch soll nun in Privatfahrzeugen und im Individualverkehr vor allem die Systemwirkung des FDS getestet und die Nutzung und Optimierung neuer Praeventionseffekte angestrebt werden. Vorrangig wird die Erhoehung der Verkehrssicherheit fuer die Risikogruppe der jungen Fahrer angestrebt. Zielsetzung ist ein verbessertes Verkehrsverhalten und mehr Praevention mit FDS. Das Projekt umfasst ein Gesamtvolumen von circa 2,5 Millionen DM. Eine der schwierigsten Komponenten stellt die sachgerechte Betreuung und Einbindung der rund 1.600 Testfahrer aus Experimental- und Kontrollgruppe waehrend der Projektlaufzeit ueber 18 Monate dar. Fuer alle am Projekt beteiligten Testfahrer gelten die Auflagen und Schutzbestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Das Untersuchungsdesign umfasst eine Wirksamkeits-Analyse (Vergleich der Daten von Experimental- und Kontrollgruppe), eine Akzeptanz-Analyse (Befragung der Teilnehmer ueber ihre Befindlichkeit bezueglich der Blackbox) sowie eine Unfalldaten-Analyse. Siehe auch ITRD-Nummer D351362.

  • Authors:
    • SABOW, G
  • Publication Date: 2001-12

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01191327
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:29PM