Der Autobahnviadukt von Millau: Ein Mehrfachrekord im Brueckenbau steht bevor

Im Dezember 2001 begannen die Bauarbeiten fuer eine 2.460 Meter lange, als Schraegseilbruecke entworfene Talbruecke, die im Zuge der suedfranzoesischen Autobahn A 75 liegt, welche das im Zentralmassiv liegende Clermond-Ferrand mit dem Mittelmeer verbinden wird. Sieben Pylone auf den Zwischenpfeilern tragen den als Stahlkonstruktion ausgebildeten, ueber acht Felder durchlaufenden kastenfoermigen Ueberbau. Die Fahrbahn hat eine maximale Hoehe von 245 Metern, die hoechste Pylonenspitze befindet sich 343 Meter ueber dem Talgrund. Die groesste Spannweite betraegt 342 Meter. Ueberfuehrt werden zwei Richtungsfahrbahnen mit zusammen vier Fahrstreifen. Ende 2004 soll das Bauwerk seiner Bestimmung uebergeben werden. In groben Zuegen werden die generelle Ausbildung des Bauwerks einschliesslich der Gruendung, die vorgesehenen Verfahren fuer den Bau der Pfeiler und die Montage des Ueberbaus durch Einschieben beschrieben. Der Bau der Bruecke wird von dem ausfuehrenden Unternehmen finanziert. Die Baukosten sollen sich auf 300 Millionen Euro belaufen. Fuer die Benutzung der Bruecke wird eine Maut erhoben werden. Die Konzession fuer die Betrieb durch die Finanzierungsgesellschaft soll sich auf 75 Jahre belaufen.

  • Publication Date: 2003

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 57-8
  • Serial:
    • Bautechnik
    • Volume: 80
    • Issue Number: 1
    • Publisher: Ernst (Wilhelm) and Sohn

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01191291
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:29PM