Die Neuregelung der Landschaftsplanung im Bundesnaturschutzgesetz

Das 1976 eingefuehrte Bundesnaturschutzgesetz ist mit Wirkung vom 4. April 2002 erstmalig umfassend novelliert worden. Dabei hat auch der Abschnitt Landschaftsplanung eine wesentliche Neuregelung erfahren. Im Hinblick auf den Gestaltungsspielraum in der angelaufenen Anpassungspflicht saemtlicher Landesnaturschutzgesetze an das neue Recht bis zum 3. April 2005 werden die einzelnen Bestimmungen auf ihre Chancen und Risiken fuer eine Effektivierung der Landschaftsplanung untersucht. Im Beitrag werden insbesondere die Problempunkte herausgearbeitet, die eine besonders gruendliche Ausformung im Landesrecht erfordern. Die Vielfalt der bestehenden Laenderregelungen durch die Neuregelung wird nicht in Frage gestellt, sondern die notwendige Weiterentwicklung kann weitgehend auf den bestehenden Ansaetzen aufbauen. Lediglich die reine "Primaerintegration", das heisst die Durchfuehrung der Landschaftsplanung allein mit den Instrumenten der raeumlichen Gesamtplanung, kollidiert mit der neu eingefuehrten Beruecksichtigungspflicht mit Begruendungspflicht bei Abweichung. Diese gilt fuer saemtliche Planungen und Verwaltungsverfahren, deren Entscheidungen sich auf Natur und Landschaft auswirken koennen.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 16-21
  • Serial:
    • UVP-REPORT
    • Volume: 16
    • Issue Number: 1/2
    • ISSN: 0933-0690

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01190611
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:16PM