Oldenburg holt Buerger und Beamte an einen Tisch: Verkehrsentwicklung kooperativ geplant

Neben der schon "traditionellen" Buergerbeteiligung im Rahmen der Bauleitplanung erhaelt die Beteiligung der gesamten Buergerschaft oder bestimmter, gesellschaftlich relevanter Gruppen von Buergern im Rahmen der allgemeinen Stadt- und Verkehrsplanung immer groessere Bedeutung. Dabei kann es um allgemein gueltige Leitbilder gehen, um Stadtentwicklungskonzepte und Grundsatzfragen der Verkehrsentwicklung oder auch um Fragen im Zusammenhang mit dem Agenda-21-Prozess. Traditionelle Oeffentlichkeitsarbeit oder eine einfache Akzeptanzfoerderung reichen bei solchen Vorhaben in der Regel nicht mehr aus. An einem praktischen Beispiel - der Verkehrsentwicklungsplanung fuer Oldenburg - werden die hierzu erforderlichen Schritte beschrieben. Dazu gehoert die Bildung von Arbeitskreisen, an denen alle verkehrspolitisch relevanten Gruppen beteiligt werden, einschliesslich eines "begleitenden Arbeitskreises", der die Ergebnisse zusammenfasst. Im Anfang der Arbeiten wird auf der Grundlage einer Problembeschreibung und eines Leitbildes geprueft, wie politische Vorgaben mit Hilfe von Massnahmenbuendeln umgesetzt werden koennen. Nach Auffassung der Autoren ist dabei die Hilfestellung durch speziell ausgebildete Prozessberater in der Entwicklungsplanung eine wichtige Voraussetzung.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 33-8
  • Serial:
    • Staedtetag
    • Volume: 55
    • Issue Number: 7/8
    • Publisher: Kohlhammer (W) Verlag GmbH
    • ISSN: 0038-9048

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01190603
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:15PM