Kaltrecycling mit Zugabe von Bitumenemulsion und Zement (Komplexrecycling)

Kaltrecyclingverfahren sind Instandsetzungsverfahren fuer Oberbaukonstruktionen von Strassen. In Abhaengigkeit des gewaehlten Bauverfahrens ist in "Kaltrecycling in situ" oder "Kaltrecycling in plant" zu unterscheiden. Beide Verfahren verfolgen das Ziel, im Kaltverfahren eine qualitativ hochwertige gebundene Schicht mit moeglichst hohem Anteil an vorhandenen Strassenausbaustoffen herzustellen. Beim "Kaltrecycling in situ" werden die Materialien der bestehenden Strassenkonstruktion stets zu 100 Prozent wiederverwendet. Dabei wird die Befestigung durch einen Fraesvorgang granuliert, gegebenenfalls mit geeigneter Technik nachgebrochen, und bei Bedarf um eine Zusatzkoernung ergaenzt. Zur weiteren Verbesserung der Schichteigenschaften wird das Mischgranulat mit Bindemitteln gemischt. Erfahrungen haben gezeigt, dass die Zugabe von Bitumenemulsion und Zement eine hervorragende Kombination darstellt. Der Zement gewaehrleistet eine temperaturunabhaengige Festigkeit und Bitumen vermindert die Rissanfaelligkeit. Von besonderer Bedeutung ist die Anwendbarkeit der Kaltrecyclingverfahren bei der Verarbeitung kontaminierter Strassenausbaustoffe, die aus arbeits- und umweltschutztechnischen Gruenden nicht erwaermt werden duerfen. Beitrag aus: 5. ISSA Welt-Kongress, 10.-13. Maerz 2002, Berlin; Congress papers, Session 2, Paper number18.

  • Authors:
    • BUCHTA, M
    • RIENHOFF-GEMBUS, O
  • Publication Date: 2002

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 9S
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01190577
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:15PM