Beurteilung der asphalttechnologischen Kenngroessen von Gyratorprobekoerpern im Hinblick auf die Anforderungen der ZTV-Asphalt-StB und der ZTVT-StB

Im Rahmen dieser Forschungsarbeit sollten mit dem Gyrator grundlegende Erfahrungen gesammelt sowie Geraeteeinstellungen und Verdichtungsparameter ueberprueft werden. Durch einen Vergleich mit dem Marshall-Verfahren wurde zudem ueberprueft, ob mit Gyrator-Kennwerten vergleichbare Bewertungen der in Deutschland eingesetzten Asphalte moeglich sind und ob der Gyrator im Rahmen von Eignungs- und Kontrollpruefungen eingesetzt werden kann. Die Untersuchungen zeigen, dass der Gyrator, im Gegensatz zum Marshall-Verdichtungsgeraet, grundsaetzlich sehr gut fuer die Erstellung von Verdichtungskurven auf Basis der Hoehenabnahme von Asphaltprobekoerpern mit zunehmender Verdichtungsleistung geeignet ist. Die Bewertung der in Deutschland bewaehrten Asphaltsorten mit dem Gyrator im Rahmen von Eignungs- und Kontrollpruefungen ist grundsaetzlich denkbar. Bevor das Gyrator-Verfahren jedoch grossflaechig eingesetzt beziehungsweise das Marshall-Verfahren ersetzt werden kann, ist zu empfehlen, zunaechst mit praxisbewaehrtem Asphaltmischgut einen systematischen Variantenvergleich zur Erstellung eines Bewertungshintergundes und zur Absicherung der Ergebnisse dieser Arbeit durchzufuehren.