HWS-Verletzungen in der Schadenregulierung

In seinem Aufsatz behandelt der Autor Streitpunkte bei der Behandlung von Schadenersatzanspruechen im Zusammenhang mit HWS-Verletzungen. Er geht zunaechst auf verschiedene Untersuchungen im Zusammenhang mit Versuchen ein, die der Auffahrsituation entsprechen. Dabei sollte festgestellt werden, ob auch geringere kollisionsbedingte Geschwindigkeitsaenderungen zu HWS-Distorsionen fuehren koennen. Anschliessend werden verschiedene Urteile wiedergegeben, die sich mit der Frage befassen, ob solche geringeren kollisionsbedingten Geschwindigkeitsaenderungen tatsaechlich in jedem Fall den Schluss zulassen, dass geklagte Verletzungen nicht auf den Unfall zurueckzufuehren sind. Der Autor geht auf die Situation bei Frontalzusammenstoessen und Vollbremsungen ein und beschreibt die Anerkennung neurootologischer Gutachten im Verfahren zur Unfallversicherung und zum Sozialrecht. Schliesslich befasst er sich mit der Kausalitaet bei psychischen Erkrankungen. Er kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass neuere Erkenntnisse in der Medizin von Versicherern und Gerichten akzeptiert werden sollten, verweist auf Bemuehungen des ADAC, eine Checkliste zu erarbeiten, anhand derer entscheidende Feststellungen zum Unfallgeschehen und zu dessen Auswirkungen baldmoeglichst getroffen werden koennen. (A)

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01189157
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 1:29PM