Gleisbau auf der Neubaustrecke Erfurt-Leipzig/Halle

Die Neubaustrecke Erfurt-Leipzig/Halle ist Bestandteil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nummer 8, der 500 km langen Aus- und Neubaustrecke von Nuernberg ueber Erfurt-Leipzig/Halle nach Berlin. Im Jahr 1998 wurde wurde mit dem Bau eines 23 km langen Teilstuecks noerdlich von Leipzig begonnen, das vom Autobahnkreuz Schkeuditz an parallel zur A 14 bis zur Neuen Messe Leipzig fuehrt, und danach wieder in das bestehende Netz einmuendet. Der Gleisbau der Neubaustrecke wird als Feste Fahrbahn gebaut, lediglich die Einbindung zur Neuen Messe erfolgt in konventionellem Schotterbau. Zur Ausfuehrung gelangt das System Rheda Berlin sowie in einem circa 1.000 Meter langen Abschnitt erstmalig in der monolithischen und troglosen Technik Rheda 2000. Dabei werden die Schwellen direkt auf einem auf der hydraulisch gebundenen Tragschicht (HGT) verlegten Bewehrungsgitter aufgesetzt und als Gesamtblock einbetoniert. Es wird ueber das fuer den Piloteinsatz erforderliche Genehmigungsverfahren sowie die gemachten Erfahrungen und die beim Einbau erreichten Ergebnisse berichtet. Im Einzelnen sind das: Der Einbau der HGT, die Gleisverlegung, die Grob- und Feinregulierung der Gleislage, die Betontechnologie und die Nachbehandlung des Betons. Es ist beabsichtigt, die Bauweise Rheda 2000 durch qualitaetsbewusste Bauunternehmen weiter ausfuehren zu lassen.

  • Availability:
  • Authors:
    • BACHMANN, H
    • FOEGE, T
    • GARLIPP, J
    • BRACKSIEKER, C
  • Publication Date: 2001

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 460-3
  • Serial:
    • TIEFBAU TBG
    • Volume: 113
    • Issue Number: 7
    • ISSN: 0944-8780

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01189143
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 1:29PM