Verkehrssicherheit in Oesterreich. Jahresbericht 2007

Der erste Abschnitt widmet sich dem Thema der Verkehrssicherheitsarbeit in Oesterreich und auf internationaler Ebene. Im Zentrum der oesterreichischen Verkehrssicherheitsarbeit steht das Verkehrssicherheitsprogramm, das erstmals 2002 mit dem Ziel beschlossen wurde, die Zahl der Getoeteten bis zum Jahr 2010 um 50 Prozent zu reduzieren. Das Programm enthaelt einen Massnahmenkatalog, der 28 Schwerpunkte und ueber 100 konkrete Massnahmen in den vier Handlungsfeldern Mensch, Fahrzeug, Infrastruktur sowie verkehrspolitische und rechtliche Rahmenbedingungen umfasst. Fuer Aufgaben der Verkehrssicherheitsarbeit sind folgende Einrichtungen zustaendig: der Verkehrssicherheitsbeirat als Forum der Entscheidungstraeger fuer Fragen der Verkehrssicherheit, der Oesterreichische Verkehrssicherheitsfonds, der zur Foerderung der Verkehrssicherheit in Oesterreich eingerichtet wurde, und die Beobachtungsstelle fuer Strassenverkehrssicherheit als Schnittstelle zwischen der europaeischen und der oesterreichischen Verkehrssicherheitsarbeit. Oesterreich ist durch das Bundesministerium fuer Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) in zahlreichen internationalen Gremien, die sich mit Verkehrssicherheit beschaeftigen, vertreten. Der zweite Abschnitt beschaeftigt sich mit den Verkehrssicherheitsmassnahmen und -aktivitaeten, die 2007 in Oesterreich gesetzt wurden. Zu den wichtigsten Massnahmen gehoeren die Winterreifenpflicht fuer Pkw, die Abschaffung des verpflichtenden Fahrens mit Licht am Tag, die neue Zaehlregelung in Schulbussen im Gelegenheitsverkehr, die nur mehr ein Kind pro Sitzplatz erlaubt, und die 1. Internationale Verkehrssicherheitswoche in Oesterreich zum Thema "Vision Zero - eine Woche - keine Verkehrstoten". Im Anschluss werden die wichtigsten internationalen Massnahmen des Jahres 2007 vorgestellt und ein Ausblick auf 2008 gegeben. Der dritte Abschnitt gibt einen Ueberblick ueber die Verkehrsunfallstatistik. 2007 wurde mit 691 Getoeteten die niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der statistischen Erfassung verzeichnet. Die Zahl der Verletzten und der Alkoholunfaelle stieg jedoch weiter an, womit die Etappenziele des Verkehrssicherheitsprogramms 2007 nicht erreicht werden konnten. Nach einer Kurzanalyse der einzelnen Verkehrsteilnehmergruppen werden die Unfallzahlen Oesterreichs in einem internationalen Vergleich dargestellt. Bei der Zahl der Verkehrstoten ist der Rueckgang in Oesterreich staerker als im EU-Schnitt. (KfV/K)

  • Corporate Authors:

    BUNDESMINISTERIUM FUER VERKEHR, INNOVATION UND TECHNOLOGIE

    RADETZKYSTRASSE 2
    WIEN,   OESTERREICH  A-1030

    Bundesministerium fuer Verkehr, Innovation und Technologie

    ,    
  • Publication Date: 2008

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 22S

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01148717
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jan 25 2010 8:36AM