Umweltfreundliche Mobilität beginnt an der Haustür: Zusammenarbeit zwischen Wohnungsunternehmen und Carsharing

Durchschnittlich 3,4 Wege legte jeder Mensch in Deutschland 2008 am Tag zurück. Bei zwei Dritteln dieser Wege sind Zeitraum und Ziel mehr oder weniger frei wählbar (Mobilität in Deutschland, MiD 2008). Der Großteil dieser Wege beginnt oder endet an der eigenen Wohnung. Die Mobilitätsangebote vor der Haustür haben – neben persönlichen Präferenzen und Voraussetzungen – großen Einfluss darauf, mit welchen Verkehrsmitteln diese Wege zurückgelegt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen der Wohnungswirtschaft und örtlichen Carsharing-Anbietern ist eine Möglichkeit, den Autobesitz in Wohnprojekten zu senken und trotzdem alle Mobilitätschancen zu gewährleisten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Verkehrsmittel des Umweltverbunds (Bus & Bahn, sonstige Mobilitätsdienstleistungen) mit einem ausreichend attraktiven Angebot verfügbar sind beziehungsweise die Fahrradanbindung zur Abwicklung der Alltagswege gut ist. Viele Unternehmen der Wohnungswirtschaft haben inzwischen großes Interesse an der Zusammenarbeit mit Carsharing-Anbietern in Neubauprojekten, weil sie so in verdichteten Quartieren Kosten für die Errichtung von Stellplätzen einsparen können. Im Artikel werden einige ausgewählte Beispiele vorgestellt. (A)

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: pp 34-6
  • Serial:
    • PLANERIN
    • Issue Number: 3
    • Publisher: Vereinigung fuer Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL e.V.
    • ISSN: 0936-9465

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01781610
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 20 2020 5:20AM