Auswirkungen von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen auf das Energiesystem

Elektrifizierte Fahrzeuge können das Angebot an erneuerbaren Energien mit der Stromnachfrage synchronisieren. Das ist durch zeitversetzte Produktion, Lastverschiebung oder das Einbinden der Fahrzeugakkus in das Stromnetz, die sogenannte Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G), möglich. Das Reiner-Lemoine-Institut (RLI) hat in einer Studie ermittelt, welche Potenziale sich durch mehr Flexibilität bei der Versorgung elektrischer Pkw und Lkw ergeben. In Analysen werden die Auswirkungen einer Elektrifizierung von Pkw und Lkw (sowohl Fahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb (BEV) als auch mit Brennstoffzellen-Antrieb (FCEV)) auf das nationale Energiesystem aufgezeigt. Brennstoffzellenfahrzeuge senken den Speicherbedarf erheblich, benötigen jedoch aufgrund ihrer geringeren Effizienz und der notwendigen Wasserstoffherstellung mehr Energie als batterieelektrische Fahrzeuge. Bei Letzteren kann flexibles Laden den Speicherbedarf nur bedingt mindern. Der Einsatz der V2G-Technologie bietet hingegen ein noch höheres Minderungspotenzial als FCEV.

  • Availability:
  • Supplemental Notes:
    • ATZextra: Elektromobilität. Automobilbranche unter Strom.
  • Authors:
    • Gemassmer, J
    • Hartmann, J
    • Windt, A
    • Arnhold, O
  • Publication Date: 2019-6

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: pp 34-9
  • Serial:
    • ATZ extra
    • Volume: 24
    • Issue Number: 5
    • Publisher: Springer Vieweg / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
    • ISSN: 2195-1462

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01715174
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 12 2019 7:53AM