Langzeitverhalten von Bankettmaterialien in Hinblick auf ihren Schadstoffrückhalt

Straßenbankette müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit zum einen eine hohe Tragfähigkeit und zum anderen ein hohe Schadstoffretention aufweisen, um Schadstoffe aus dem Straßenablaufwasser zurückhalten zu können. Um zu überprüfen, wie unterschiedliche Bankettsubstrate die Anforderungen des Umweltschutzes erfüllen können, hat die Technische Universität Berlin, im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), mehrere Forschungsvorhaben an Autobahnen durchgeführt. Das Ziel der Forschungsarbeiten war, zu prüfen, ob langjährig genutzte und neu angelegte Bankette die Vorgaben der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) bezüglich der Schwermetallkonzentrationen im Sickerwasser einhalten können. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass sowohl nicht standfeste als auch neu angelegte standfeste Bankette die Anforderungen an den Schadstoffrückhalt erfüllen können und in der Regel eine hohe Retentionsleistung aufweisen. Um die Schwermetallkonzentrationen und -frachten unterhalb neu angelegter, standfester Bankette mit einem Größtkorn von 32 mm ausreichend zu reduzieren, sollte der Mindestfeinkornanteil der verwendeten Bankettmaterialien bei Einbau einen Wert von größer 5 Masseprozent aufweisen. (A)

  • Authors:
    • Kluge, B
  • Conference:
  • Publication Date: 2019

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Digital/other
  • Features: Figures; References; Tables;
  • Pagination: 8p
  • Serial:
    • Issue Number: FGSV C 14

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01730866
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jul 15 2019 10:35AM