Anforderungen an urbane Fahrzeugkonzepte

Städte sind geprägt von hoher Bevölkerungsdichte, Verkehrsaufkommen und Flächenkonkurrenz. Neue Mobilitäts- und Pkw-Konzepte versuchen, die individuellen Mobilitätsbedürfnisse zu bedienen. Das DLR erforscht im Projekt „Urbane Mobilität" diese Bedürfnisse, um Zusammenhänge zwischen räumlichen Strukturen, Mobilitätsbedürfnissen und -verhalten in Städten zu verstehen. Im Rahmen des Beitrags wird eine systematische Vorgehensweise aufgezeigt, um zukünftige Fahrzeugkonzepte für die urbane Mobilität aus unterschiedlichsten Anforderungen und Einflussfaktoren abzuleiten. Diese Vorgehensweise kennzeichnet sich insbesondere durch die starke Einbindung potenzieller Nutzer und Nutzerinnen und der Verwendung des QFD-Ansatzes zur Fahrzeug-Grobkonzeption aus. Weiterführend wird im Rahmen des Projektes die technische Detaillierung der abgeleiteten Fahrzeugkonzepte sowie eine Rückspiegelung und Evaluierung der entworfenen Konzepte an alle Beteiligten durchgeführt. Dies ist insbesondere deswegen relevant, weil Fahrzeugbesitz nicht nur rational zu betrachten ist und sich neben emotionaler Bindung auch noch traditionell an den Maximalanforderungen wie Urlaubstauglichkeit usw. orientiert. Mobility-as-a-Service-Ansätze, Sharingangebote und gegebenenfalls skalierbare Fahrzeugkonzepte könnten diese Maximalanforderungen von der typischen Nutzung lösen. Die Nutzer könnten so effizientere Fahrzeuge verwenden, die besser auf die alltägliche Nutzung zugeschnitten sind und den urbanen Raum effizienter nutzen. (A)

  • Availability:
  • Authors:
    • Kopp, G
    • Gebhardt, L
    • Klötzke, M
    • Heinrichs, M
    • Heinrichs, D
  • Publication Date: 2018-9

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: 68-71
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01711577
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: May 22 2019 3:31AM