Auswertemöglichkeiten des Fahrverhaltens anhand von Daten aus Fahrzeugen nicht erst beim hoch- oder vollautomatisierten Fahren

Hochaufgelöste Sensordaten aus heutigen Fahrzeugen sind geeignet, Rückschlüsse auf das konkrete Fahrverhalten zu ziehen. Anhand der Auswertung konkreter Fallbeispiele werden die Möglichkeiten und Grenzen der Interpretation von Fahrdaten aufgezeigt, und zwar insbesondere anhand von Verkehrsstraftaten, die neuerdings nach Paragraf 315d Strafgesetzbuch (StGB) geahndet werden, die aber zuvor teilweise als Mord angeklagt wurden und zu höchstrichterlichen Entscheidungen bei der Frage des Eventualtötungsvorsatzes eine Rolle gespielt haben. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, die Interpretation von Fahrdaten interdisziplinär zu betreiben, und zwar durch technische Sachverständige einerseits und durch Verkehrspsychologen und/oder Mediziner andererseits, denn es bestehen nicht nur technische Grenzen bei der Interpretation, sondern auch individuelle Fähigkeiten und mögliche geistige und körperliche Einschränkungen beim konkreten Fahrer sind für die Auswertungen zu berücksichtigen.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: References;
  • Pagination: p90
  • Monograph Title: Verkehrssicherheit und Lifestyle - Smart Drugs and Smartphones. Das 14. Gemeinsame Symposium der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM) 2018 in Saarbrücken. Themenheft
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01705900
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: May 14 2019 9:51AM