Drahtlose Sensornetzwerke zur Langzeitueberwachung von Bauwerken

Weisen Brueckenbauwerke Schaeden auf und koennen diese nicht in einer angemessenen Zeit beseitigt werden, installiert man in angezeigten Faellen ein Monitoringsystem zur Bauwerksueberwachung. Dies erfolgt in der Regel durch Sensoren in einem Kabelnetzwerk. Es koennen jedoch auch drahtlose Sensornetzwerke angewendet werden. Die neuen drahtlosen Sensoren (LXRS+Wireless-Nodes) haben eine lange Batterielaufzeit und optional eine autonome, netzunabhaengige Solarstromversorgung. Sie sind einfach montierbar und uebertragen die Messwerte ueber 2,4 Gigahertz Funk an die Zentrale. Ein kontinuierliches Monitoring generiert gewaltige Datenmengen, die in der Sensor-Cloud gespeichert werden koennen, weltweit verfuegbar sowie mit speziellen Prorammen analysierbar und verarbeitbar sind. Mit vielen Installationen der drahtlosen Sensornetzwerke werden mittlerweile Einwirkungen auf Bauwerke - auch Bruecken - erfasst. Ein Beispiel ist die Benjamin Franklin Bridge ueber den Delaware River zwischen Philadelphia und Camden in den USA, bei der Belastungen der Konstruktion infolge der Ueberfahrt von Personenzuegen gemessen werden. Die Messungen fuehrte man ueber mehrere Monate durch und es konnte dadurch nachgewiesen werden, dass die Bruecke innerhalb ihrer Grenzen belastbar ist, sodass eine kostspielige Ertuechtigung nicht erforderlich war.

  • Publication Date: 2018-3

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01685099
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 28 2018 9:58AM