Der Anspruch auf Hinterbliebenengeld im Verkehrsunfallrecht

Der Rechtsanspruch auf Hinterbliebenengeld im Falle einer fremdverursachten Toetung, beispielsweise durch einen Verkehrsunfall, ist am 22.07.2017 in Kraft getreten. Das "Gesetz zur Einfuehrung eines Anspruchs auf Hinterbliebenengeld" gewaehrt nahen Angehoerigen eines Unfallopfers, welches nach diesem Zeitpunkt eine toedliche Verletzung erlitten hat, eine Entschaedigung fuer seelisches Leid. Das deutsche Recht kannte einen solchen Rechtsanspruch bisher nicht, da er nicht der Systematik des deutschen Deliktrechts entsprach und auch das Bemessungsproblem nicht loesbar erschien. Deshalb war der Einfuehrung eine jahrzehntelange Diskussion vorausgegangen. Dargestellt werden die Ziele, die der Gesetzgebers mit der Regelung verfolgt, die Anspruchsvoraussetzungen, Anspruchskonkurrenzen (Schockschaden beziehungsweise vererbter Schmerzensgeldanspruch), die Anwendbarkeit sonstiger Vorschriften sowie die Uebertragbarkeit/ Vererbbarkeit.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: References;
  • Pagination: pp 207-11
  • Serial:
    • Strassenverkehrsrecht
    • Volume: 18
    • Issue Number: 6
    • Publisher: Nomos Verlagsgesellschaft mbH
    • ISSN: 1613-1096

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01673982
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 22 2018 11:39AM