Kundenorientierung in der Fahrerlaubnisbehoerde aus verkehrspsychologischer Sicht

Um Kraftfahrer, die von einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) betroffen sind, besser als bisher zu informieren, hat die Bundesanstalt fuer Strassenwesen (BASt) Informationen online gestellt (siehe www.bast.de) und eine Informationsbroschuere zur MPU herausgegeben. Tatsaechlich fuehlten sich Betroffene in der Vergangenheit oft unzureichend durch Behoerden informiert und verschiedenste Berufsgruppen fielen zudem durch fachlich unzureichende oder sogar unserioese Angebote im Vorfeld der MPU auf. Behoerden sind in Verwaltungsverfahren verpflichtet, dem Buerger Auskunft und Beratung ueber die Rechte und Pflichten, die ihm zustehen, zu erteilen (Paragraf 25 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)). Dieser Informationsbedarf der MPU-Betroffenen wird auch in vielen Fahrerlaubnisbehoerden gesehen, jede Fahrerlaubnisbehoerde hat jedoch in der Praxis ihren eigenen Weg gefunden, mit dem Auskunftsinteresse der Kunden beziehungsweise mit ihrer behoerdlichen Auskunftspflicht umzugehen. Es wird darauf eingegangen, wie sich Fahrerlaubnisbehoerden in Bezug auf die Beratung von MPU-Betroffenen verhalten sollten. Betroffene sollten insbesondere auf die Moeglichkeit und die Sinnhaftigkeit einer verkehrspsychologischen Fahreignungsberatung hingewiesen werden.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures;
  • Pagination: pp 10-7
  • Serial:
    • Verkehrsdienst
    • Volume: 63
    • Issue Number: 1
    • Publisher: Verlag Heinrich Vogel, Springer Fachmedien München GmbH
    • ISSN: 0341-4388

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01673174
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 20 2018 10:41AM