Tunnel Gotschna: Instandsetzung von Quellhebungen in einem bestehenden Strassentunnel − Konzept, Massnahmen, Materialanforderungen

Der einroehrige im Gegenverkehr betriebene Gotschnatunnel der Nationalstrasse N 28 ist 4.207 m lang, stellt die Umfahrung von Klosters sicher und ist seit Dezember 2005 in Betrieb. Bereits waehrend des Baus wurden Sohlhebungen und Rissbildung im Parament festgestellt. Anhydritquellen wurde als Ursache identifiziert. Die Sohlhebungen betragen bis zu 20 mm/Jahr und nehmen noch immer quasi linear zu. Das Instandsetzungsprojekt sieht in den betroffenen Deformationszonen ein neues, bewehrtes Sohlgewoelbe und Verstaerkungen im Paramentbereich vor. Der zu ertuechtigende Querschnitt wird nach dem Widerstandsprinzip dimensioniert. Unterhalb des Sohlgewoelbes wird mit einer nachgiebigen Knautschzone erreicht, dass einerseits lokale Spitzenquelldruecke ausgeglichen werden koennen und anderseits der Zeitpunkt der Einwirkung des vollen Quelldrucks zeitlich hinausgezoegert wird. Die Anforderungen an das deformierbare Material wurden in Eignungsversuchen geprueft. (A)

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01677292
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 5 2018 9:51AM