Hohe Zugabemengen von Asphaltgranulat durch Einsatz eines biobasierten Rejuvenators

Die Wiederverwendung von Asphalt ist in Deutschland bereits seit Jahrzehnten gleichbleibend auf einem hohen Niveau, dies zeigt auch der europaeische Vergleich. Der Hauptanteil des wiederverwendeten Ausbauasphalts wird wieder der Heissmischgutproduktion zugefuehrt, nur ein geringer Anteil geht in die ungebundenen Schichten. In dem Artikel werden die Ergebnisse einer Untersuchungsreihe mit einem biobasierten Rejuvenator vorgestellt. Neben Voruntersuchungen im Labor, insbesondere auf der Bindemittelebene, wurde auch eine Erprobungsstrecke begleitet. Die Ergebnisse der Erprobungsstrecke zeigen, dass bereits durch die Verwendung von 4 Masseprozent des verwendeten Rejuvenators (Anteil bezogen auf das Bindemittel im Asphaltgranulat (AG)) bei dem hier vorliegenden Asphaltgranulat und der seitens der Mischanlage gewaehlten Asphaltmischgutkonzeption bei einer Erhoehung des Asphaltgranulat-Anteils um 20 Masseprozent vergleichbare Bindemitteleigenschaften erreicht werden. Ebenso ergeben sich bei Untersuchungen zum Alterungsverhalten des Bindemittels aus der Referenzvariante (50 Masseprozent AG) und der beiden Varianten mit Rejuvenator (70 Masseprozent AG mit 4 beziehungsweise 7,5 Masseprozent Rejuvenator) keine Unterschiede. Der Rejuvenator wirkt sich somit nicht nachteilig auf das Alterungsverhalten in der Laborsimulation aus. (A)

Language

  • German

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  • Accession Number: 01677293
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 5 2018 8:09AM