30 Jahre Niederflurbus (2 Teile)

Der "Do-Bus" (Doppeldecker-Linienbus von NEOPLAN) war 1964 mit der sogenannten "Tiefrahmenvorderachse" ausgestattet, deren tragendes Teil die Form eines "U" aufwies. Diese ermoeglichte einen ebenen Wagenboden auch im Bereich der Vorderachse und war ein wesentliches Kriterium bei der spaeteren Niederflur-Entwicklung. Die Wiege des Niederflurbusses liegt zweifelsfrei in Muenchen und Pilsting − der weltweit erste behindertengerechte Niederflur-Gelenkbus wurde ab Mai 1987 in der bayerischen Landeshauptstadt getestet. Den Anstoss dazu lieferte der Muenchner "Club Behinderter und ihrer Freunde", entwickelt und gebaut wurde das Fahrzeug im niederbayrischen NEOPLAN-Werk Pilsting. Es handelte sich um einen viertuerigen Gelenkbus, der an den vorderen beiden Tueren keine Stufen mehr hatte, an den beiden hinteren nur noch eine. Heute, 30 Jahre spaeter, ist Niederflur eine Selbstverstaendlichkeit − allen anfaenglichen Unkenrufen zum Trotz. In den 1970er- und 1980er-Jahren dominierten die nach den Richtlinien des Verbands oeffentlicher Verkehr (VOEV) entstandenen "Standard-Linienbusse" verschiedener Hersteller, ab Mitte der 1980er-Jahre in der zweiten Generation. Allesamt hatten jedoch Stufen an den Einstiegen, die Mitnahme von Rollstuhlfahrern, aber auch von Muettern mit Kinderwagen oder aelteren Menschen mit Gehhilfe gestaltete sich aeusserst schwierig. (A)

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures;
  • Pagination: pp 47-50&107-12
  • Serial:
    • Verkehr und Technik
    • Volume: 71
    • Issue Number: 2&3
    • Publisher: ERICH SCHMIDT VERLAG
    • ISSN: 0340-4536

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01677190
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 4 2018 9:07AM