Automatisiertes Fahren im Mobilitaetssystem. Ein Spannungsbogen zwischen Ethik, Mobilitaetsausuebung, technischem Fortschritt und Markterwartungen

Das Mobilitaetssystem ist als Daseinsanspruch aller mit unterschiedlichen Beduerfnissen und Moeglichkeiten ausgestatteten Mobilitaetsgruppen anzusehen. Die Fragen der Gestaltung der Mobilitaet in der Zukunft betreffen nicht allein die technologischen Aspekte (Stichwort 4.0), sie sind auch mit den gegensaetzlichen Leitvorstellungen entweder der zentralen Lenkung oder der individuellen Bewegungsfreiheit, soweit es die oeffentliche Verkehrsinfrastruktur zulaesst, zu verknuepfen. Daran, und nicht nur am Kundennutzen des Autokaeufers, werden Nutzen und allfaellige Nachteile der Automatisierungstechnologien im Verkehrssystem zu beurteilen sein. Schliesslich sollten die Anwendungsbereiche (Use Cases) einen gesellschaftlichen Mehrwert im Sinne von gesteigerter Verkehrssicherheit und einer breit gestreuten Mobilitaetsentfaltung erzielen. Der Artikel geht auf unterschiedliche Aspekte des automatisierten Fahrens ein: Platooning versus individuelle Wegebahnung, industriepolitische Strategien der Stakeholder aus der Automobilindustrie, rechtliche und ethische Herausforderungen, das Verhaeltnis Fahrzeug - Mensch- Oeffentlicher Raum sowie die Einbettung in das Mobilitaetssystem. Des Weiteren werden die Testsystematik aus Sicht der Stadt- und Verkehrsplanung „X2V“ sowie die methodische Entwicklung von komplexen Testanordnungen dargestellt.

  • Availability:
  • Authors:
    • Doerr, H
    • Marsch, V
    • Romstorfer, A
  • Publication Date: 2017-8

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: pp 36-9
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01673176
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: May 23 2018 7:48AM