Barrierefreier OEPNV. Teil I - Wege zur systematischen Umsetzung, Teil II - Strategien zur systematischen Umsetzung

Das Personenbefoerderungsgesetz (PBefG) macht Vorgaben fuer den Nahverkehrsplan und erwartet die vollstaendige Barrierefreiheit bis zum 01.01.2022. Die Umsetzung dieses Ziels und etwaige Abweichungen von der gesetzten Frist setzen eine realistische Massnahmenplanung und zeitliche Vorgaben im Nahverkehrsplan (NVP) voraus. Oftmals fehlen den Aufgabentraegern verlaessliche Datengrundlagen und Informationen, vor allem wenn sich die Haltestelleninfrastruktur nicht in eigener Baulasttraegerschaft befindet. Die Prioritaetensetzung fuer den Ausbau der Haltestellen bedarf einer Bestandsaufnahme, eines Konzeptes und eines umsetzbaren Finanzierungsplans sowie des Personals fuer die noetigen Planungsaufgaben und deren Umsetzungsbetreuung. Eingegangen wird insbesondere auf Haltestellenkataster, deren Systemaufbau, Datenaufnahmen, Auswertungsmoeglichkeiten, Fortschreibung und Pflege sowie den Nutzen in Bezug auf Ausnahmetatbestaende. Im Zuge des barrierefreien Ausbaus von oftmals kommunaler Infrastruktur koennen neuartige, digital nutzbare oder sogar cloud-basierte Haltestellenkataster eingesetzt werden. Sinnvoll sind des Weiteren eine Abstimmung zwischen Haltestellen und Fahrzeugen sowie die Beruecksichtigung von Fahrgastinformationen, Betrieb und Service. In Teil I berichten die Autoren ueber die Grundlagen und ihre Erfahrungen mit der Thematik. Teil II behandelt konkrete Strategien zur systematischen Umsetzung.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: pp 18-21&26-9
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01673162
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: May 23 2018 7:26AM