Urbane Mobilitaet ist multimodal und elektrisch − Nachhaltige Verkehrskonzepte fuer Kommunen: Standortbestimmung im Rahmen der Profilregion Mobilitaet Karlsruhe

Deutschland wird seine Klima- und Umweltziele im Jahr 2017 deutlicher verfehlen als erwartet, zahlreiche Kommunen kaempfen zum Teil vergeblich um die Einhaltung von Laerm- und Feinstaubzielen und das 2009 anvisierte Ziel von 1 Million Elektrofahrzeugen im Jahr 2020 ist noch in weiter Ferne. Der Verkehr verursacht etwa 30 Prozent der Klimagasemissionen in Deutschland und hat als einziger Sektor seit 1990 nicht zu deren Reduktion beigetragen. Darueber hinaus ist Deutschland durch eine alternde Bevoelkerung gekennzeichnet, womit insbesondere in laendlichen Raeumen die Grundversorgung mit oeffentlicher Mobilitaet deutlich erschwert wird. Eine nachhaltige Gestaltung der zukuenftigen Mobilitaet von Menschen und Waren muss sowohl die hohe Abhaengigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren, negative lokale Auswirkungen abbauen und gleichzeitig die Mobilitaet aller Bevoelkerungsschichten zu tragbaren Kosten erhalten. Hierzu stehen grundsaetzlich drei Alternativen zur Verfuegung: (1) Vermeiden von Verkehrsaufkommen, (2) Verbessern der bestehenden Angebote und (3) Verlagern auf nachhaltige Alternativen. Neue Mobilitaetssysteme bedienen hieraus im Wesentlichen die Punkte 2 (Verbessern) und 3 (Verlagern). Mit dem Beitrag moechten die Autoren die Wirkungen neuer multimodaler Mobilitaetssysteme fuer Personen im urbanen Umfeld anhand aktueller Studien und Beispiele anschaulich darstellen. (A)

  • Authors:
    • Doll, C
    • DUETSCHKE, E
  • Publication Date: 2017

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: References;
  • Pagination: pp 162-5
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01666384
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Mar 28 2018 5:18AM