Digitale Experimente im OEPNV − Bedarf nach Anpassung des Personenbefoerderungsgesetzes

Der insbesondere mit dem Personenbefoerderungsgesetz (PBefG) gesetzte Rechtsrahmen verbietet bisher das "Pooling" bedarfsgesteuerter Angebote ueber digitale Mobilitaetsplattformen. Durch Aenderung von Paragraf 2 Absatz 6 PBefG sollte abgesichert werden, dass Angebote flexibler Bedienung auch auf Basis von digitalen Mobilitaetsplattformen in den Oeffentlichen Personennahverkehr (OEPNV) integriert werden koennen. Kommerzielle Angebote auf Basis digitaler Mobilitaetsplattformen sollten mit Blick auf ihre Kompatibilitaet mit den oeffentlichen Verkehrsinteressen in einem strukturierten Verfahren erprobt werden koennen. Ein solches Verfahren koennte durch Praezisierung der Regelungen in Paragraf 2 Absatz 7 PBefG geschaffen werden. Erst auf Basis von so gewonnenen praktischen Erfahrungen laesst sich der "richtige" Rechtsrahmen fuer die Entwicklung urbaner Mobilitaet in Deutschland in Zeiten digitaler Plattformen und des am Horizont erscheinenden autonomen Fahrens bestimmen. (A)

  • Authors:
    • KARL, A
    • WERNER, J
  • Publication Date: 2017

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: pp 188-96
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01666381
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Mar 27 2018 5:43AM