Marktdurchdringung von Fahrzeugsicherheitssystemen 2015

Market penetration of vehicle safety systems

Wie bereits im Jahr 2013 (siehe AN 01582723) wurde die Studie zur Marktdurchdringung von Fahrzeugsicherheitssystemen von infas und dem Institut fuer Kraftfahrzeuge (ika) durchgefuehrt. Dazu wurden aktuell 5.040 Haushalte zur Ausstattung eines ihnen zur Verfuegung stehenden Fahrzeugs befragt und 56 Fahrzeugsicherheitssysteme ausgewaehlt. Parallel wurden zwei Fokusgruppen mit Neu- beziehungsweise Gebrauchtwagenkaeufern durchgefuehrt. In der vorangegangenen Studie von 2013 wurden Experten befragt, die beruflich mit dem Ein- oder Verkauf von Pkw fuer Unternehmensflotten befasst sind. Die weiteste Verbreitung haben passive Sicherheitssysteme wie Airbags, die darauf abzielen, die Folgen eines Unfalls fuer die Beteiligten abzumildern. Aber auch aktive und intervenierende Systeme, die Risiken vermeiden oder einzelne Fahraufgaben uebernehmen, gehoeren haeufig zur Fahrzeugausstattung. Die haeufigsten Vertreter aus dieser Gruppe sind der Bremsassistent, ESP und der Tempomat. Die meisten Fahrzeugsicherheitssysteme sind in Fahrzeugen der oberen Mittelklasse und Oberklasse zu finden. Mit der jaehrlichen Fahrleistung und der Nutzungshaeufigkeit nimmt die Anzahl der Systeme ebenso zu wie bei juengeren Fahrzeugen und Dienstwagen. Die groessten Veraenderungen gibt es im Segment der SUVs und Gelaendewagen. Hier steigt die Zahl der Neuzulassungen in den letzten Jahren deutlich und die Ergebnisse zeigen, dass diese Fahrzeuge haeufig mit einer Vielzahl von Sicherheitssystemen ausgestattet sind. Die Ergebnisse aus der Vorgaengerstudie zeigen, dass gewerbliche Fahrzeughalter solche Fahrzeugsicherheitssysteme in die Standardausstattung aufnehmen, deren Nutzen nachgewiesen ist. In der aktuellen Studie wird deutlich, dass auch private Kaeufer Systeme insbesondere dann als sicherheitsrelevant und sinnvoll erachten, wenn sie durch den Gesetzgeber vorgeschrieben oder bereits seit laengerer Zeit auf dem Markt etabliert sind. Es zeigt sich auch, dass insbesondere die eigene Erfahrung mit Sicherheitssystemen Vorurteile abbaut und zu einer positiven Einstellung gegenueber solchen Systemen fuehrt. ABSTRACT IN ENGLISH: In 2013 infas and the Institute of Automotive Engineering (ika) jointly carried out a study market penetration of vehicle safety systems (see AN 01582723). In 2015 5,040 households were interviewed about the equipment of their vehicles available and 56 vehicle safety systems were chosen. In addition to those qualitative interviews, two focus groups with purchasers of new and used cars were performed. The previous study of 2013 had interviewed experts who are professionally engaged in the purchase or sale of cars for corporate fleets. The most common passive safety systems are those, which aim to mitigate the consequences of an accident for those involved, such as airbags. However, active and intervening systems, which avoid risks or assume individual driving tasks, also are a frequent part of vehicle equipment, most common among them Brake Assist, ESP, and cruise control. Most vehicle safety systems can be found in vehicles of the upper middle class and upper class. The number of systems increases with annual distance travelled and frequency of use, as well as for newer vehicles and company cars. The greatest changes are in the segment of SUVs and all-terrain vehicles. The number of new registrations increased significantly here and the results show that these vehicles are commonly equipped with a variety of safety systems. The results of the previous study show that commercial vehicle owners include such vehicle safety systems in the standard equipment, whose usefulness has been demonstrated. This year’s study reveals that also private owners particularly consider systems as safety relevant and useful, if they are prescribed by legislation or established in the market for some time. Also, personal experience with safety systems in particular dispels prejudice and leads to a positive attitude towards such systems.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01644009
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 978-3-95606-315-2
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 2 2017 3:42AM