BMF: Steuerliche Foerderung der Elektromobilitaet

Der Ausbau der Elektromobilitaet ist ein wichtiges Ziel, das der deutsche Staat durch die Schaffung unterschiedlicher Privilegierungsmassnahmen verfolgt. Vor einigen Jahren wurde zu diesem Zweck die Kraftfahrzeugsteuerbefreiung fuer reine Elektrofahrzeuge eingefuehrt. Im Bereich der Dienstfahrzeugbesteuerung regelt Paragraf 61 Nummer 4 Satz 2 und 3 Einkommenssteuer-Gesetz (EStG) fuer Elektro- und Hybridfahrzeuge bereits seit 2013 die pauschale Reduzierung des Bruttolistenpreises um die darin enthaltenen Batteriekosten. Im Sommer 2016 wurde schliesslich die Kaufpraemie fuer die Neuanschaffung eines Elektro- (EUR 4.000) oder Hybridfahrzeugs (EUR 3.000) eingefuehrt. Mit dem aktuellen "Gesetz zur steuerlichen Foerderung der Elektromobilitaet im Strassenverkehr" vom 07.11.2016 hat der Gesetzgeber neue Massnahmen geschaffen, um den Ausbau der Elektromobilitaet weiter voranzutreiben. Mit diesem Massnahmenpaket erhofft sich der Gesetzgeber, insbesondere den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu beschleunigen. Diese Privilegierungen sollen zunaechst fuer einen Zeitraum von vier Jahren, bis zum 31.12.2020, gelten. Das Bundesministerium der Finanzen hat in seinem Schreiben vom 14.12.2016 wichtige Grundsaetze fuer die Anwendung der einkommens- und der lohnsteuerlichen Vorschriften festgelegt, die im Beitrag dargestellt werden sollen. (A)

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Pagination: pp 66-7
  • Serial:
    • INFRASTRUKTURRECHT
    • Volume: 14
    • Issue Number: 3
    • Publisher: VERLAG C.H. BECK OHG
    • ISSN: 1612-7803

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01641346
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 14 2017 9:59AM