Zur Entwicklung suburbaner Wohngebiete: Handlungsrahmen zum generationsbedingten Bewohnerwechsel

Der Bewohnerwechsel spielt eine Schluesselrolle fuer die kuenftige Entwicklung bestehender suburbaner Wohngebiete. Ein flaechiges Zusammenbrechen ganzer Siedlungsbereiche aufgrund der "doppelten Alterung" - ihres Bestands und der urspruenglichen Bewohner - sowie des Wegbleibens neuer Bewohner ist bislang zumeist nicht erfolgt. Dennoch kommt es in den letzten Dekaden zu unterschiedlichen Entwicklungen. Das Risiko eines misslungenen Wandels oder fehlender Zukunftsperspektiven fuer die Einfamilienhausgebiete wird dabei neben ihrem Alter auch im Zusammenhang mit der Homogenitaet in baulicher, sozialer und funktionaler Hinsicht gesehen. Als Mangel wird zudem oft das Fehlen lokaler Akteure genannt, die den Wandel vor Ort vorantreiben und begleiten wuerden. Somit wird der Ruf nach einer staerker steuernden Rolle der Kommunen lauter. Erfahrungen der letzten Jahre mit dem Wandel geben Hinweise zum Verlauf des Bewohnerwechsels in suburbanen Siedlungsbereichen. Unter den "erfolgreichen" mit einer stabilen Bevoelkerungszahl, einer guten Generationsmischung und einem Werterhalt der Immobilien lassen sich dabei auch solche finden, die bezueglich der Lagegunst, Bausubstanz und Energieeffizienz oder des Altersdurchschnitts der Bevoelkerung nicht optimal beziehungsweise verbesserungsfaehig sind. (A)

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: pp 11-3
  • Serial:
    • PLANERIN
    • Issue Number: 3
    • Publisher: Vereinigung fuer Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL e.V.
    • ISSN: 0936-9465

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01636790
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: May 3 2017 4:19AM