Das Drogenscreening im Fahrerlaubnisrecht

Wurde die Fahrerlaubnis aufgrund einer Alkohol- oder Drogenproblematik entzogen, so ist der Betroffene nur dann wieder als geeignet anzusehen, wenn er eine laengere Abstinenz nachweisen kann. Der Nachweis ist durch ein Drogenscreening zu fuehren, was als Begriff fuer verschiedene Pruefverfahren steht. Die Rechtsgrundlagen fuer das Screening liegen in den Vorschriften des Paragrafen 13 Satz 1 Nummer 1 Fahrerlaubnisverordnung (FeV), der ein aerztliches Gutachten bei Verdacht auf Alkoholabhaengigkeit fordert, beziehungsweise Paragraf 14 Absatz 1 Satz 1 FeV. Dargestellt wird, welche Abstinenzanforderungen sowie Anforderungen an das beweissichere Drogenscreening gelten, darunter Zeitpunkt und Funktion des Abstinenznachweises, Mitwirkungspflichten fuer den Betroffenen, Pruefmethoden, Ablauf, Dauer und Anzahl der Screenings. Die Kosten dafuer traegt der Betroffene.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: References; Tables;
  • Pagination: pp 241-8
  • Serial:
    • Strassenverkehrsrecht
    • Volume: 16
    • Issue Number: 7
    • Publisher: Nomos Verlagsgesellschaft mbH
    • ISSN: 1613-1096

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01610426
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Sep 6 2016 3:12AM