Datenschutz. Vertrauensbildende Massnahmen fehlen

Das mittlerweile konkret anvisierte Ziel „autonomes Fahren“ wird teilweise zwiespaeltig diskutiert. Vernetzte Fahrzeuge sammeln heute schon eine Vielzahl an Nutzungsdaten und senden diese oftmals direkt zum Autohersteller. Das offenbart zuweilen gravierende Sicherheitsluecken bei der Datenspeicherung und -uebertragung. Es geht nicht allein um die technische und organisatorische Absicherung, sondern um Datenschutz im grossen Stil. So werden unter anderem Informationen ueber das Fahrverhalten gespeichert, sogenannte auffaellige Daten, die auch versicherungstechnische Rueckschluesse erlauben. Neben der Datensicherheit muessen auch die Information des Kunden und die Moeglichkeit, dass der Fahrer oder Passagier darueber entscheiden kann, welche Daten er wann freigibt oder ob er sie ueberhaupt freigibt, gewaehrleistet sein. Gefordert werden gesetzliche Vorschriften, die den Datentransfer im vernetzten Auto regeln. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) verweist auf eine in 2014 veroeffentlichte Richtlinie „Datenschutzprinzipien fuer vernetzte Fahrzeuge“, die besagt, dass der Autofahrer darueber informiert werden muss, welche Daten zu welchem Zweck erhoben und genutzt werden. Die Automobilclubs kritisieren jedoch, dass diese Richtlinie offensichtlich nicht greift.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: pp 8-13
  • Serial:
    • ATZ Elektronik
    • Volume: 11
    • Issue Number: 2
    • Publisher: Springer Verlag / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
    • ISSN: 0005-6650

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01613082
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 18 2016 2:40AM