Kolumbien will Verkehrsinfrastruktur ausbauen. Fokus auf Strassenbau - Finanzierung durch Private

Kolumbien ist geographisch guenstig im Norden des suedamerikanischen Subkontinents gelegen. Die Karibikhaefen Barranquilla und Cartagena und der Hafen Buenaventura am Pazifik koennten Kolumbien zu einer Logistikdrehscheibe zwischen dem Atlantik und dem Pazifik machen. Vor allem die unzureichende Infrastruktur, die auch ein ernstes Hindernis fuer die weitere Entwicklung des Landes darstellt, hat dies bislang verhindert. Die Politik will dem jetzt staerker Rechnung tragen und dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur das notwendige Gewicht beimessen. Bis Ende 2015 will Kolumbien einen „Intermodal Transportation Master Plan“ vorlegen, der auf 20 Jahre (2015–2035) angelegt sein soll. Ausgehend von der erwarteten Verkehrsnachfrage geht es darum, eine Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, die den Aussenhandel staerkt und zugleich die regionale Entwicklung und Beschaeftigung foerdert. Es geht vor allem um die bessere Integration Kolumbiens in den Weltmarkt sowie insbesondere die Staerkung der Landwirtschaft und des produzierenden Sektors. Die multimodale Ausrichtung der Verkehrspolitik im Sinne einer Integration aller Modi in einer Transportkette findet in der Planung jedoch kaum ihren Niederschlag. Gerade im Hinblick auf die agrarischen Massengueter sowie Kohle und Oel wird eine Loesung der Verkehrsprobleme allein mit dem Ausbau des Strassennetzes nicht zu bewaeltigen sein. Multimodale Terminals mit entsprechender Strassen- und Schienenanbindung waeren in die Planung einzubeziehen.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References; Tables;
  • Pagination: pp 24-7
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01609031
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 15 2016 3:46AM