Stoffrückhalt in Regenrückhaltebecken

Anhand eines kleinvolumigen (50 m³/ha A(Index u)) und eines großvolumigen (250 m³/ha A(Index u)) Regenrückhaltebeckens soll die Rückhalteleistung für Feinpartikel und der an diese gebundenen Schadstoffe in Abhängigkeit von Volumen und Betriebsweise ermittelt werden. Durch die große Spanne der Beckenvolumen (50 m³/ha A(Index u), 250 m³/ha A(Index u)) kann die Volumenabhängigkeit messtechnisch erfasst und durch Modellierung auf andere Volumina übertragen werden. Für die Untersuchung der Betriebsweise soll die bisherige (dauereingestaut, trockenfallend) mit der vorgeschlagenen Betriebsweise (Batchbetrieb) verglichen werden. Die Wirksamkeit des vorgeschlagenen Batchbetriebs soll durch den zweijährigen Messbetrieb von Sedimentrückhalt und Anlagenabläufe ermittelt werden. Die jährliche Erhebung des Sedimentrückhalts und die quartalsweise Erfassung der Anlagenabläufe erlaubt eine hohe Repräsentativität der Messwerte in Abhängigkeit zum Jahresgang und zwischen zwei Messjahren (Vergleich zweier Jahresfrachten). Durch dieses Vorgehen kann eine Abschätzung des langjährigen Anlagenrückhalts vorgenommen werden.