Erfolge der MPU-Reform

Auf Basis der Empfehlung des Deutschen Verkehrsgerichtstags im Jahr 2010 entschied der Bundesverkehrsminister, dass zur Weiterentwicklung der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung eine "MPU-Reform" erforderlich sei, mit deren Umsetzung anschliessend die Bundesanstalt fuer Strassenwesen (BASt) beauftragt wurde. Ueber drei Jahre identifizierte die "Projektgruppe MPU-Reform" die relevanten Themen und bearbeitete sie wissenschaftlich-fachlich. Diese Arbeiten haben breit akzeptierte und praktisch umsetzbare Ergebnisse gebracht (siehe auch AN 01566770). Dargestellt wird, welcher Reformbedarf identifiziert und was bisher erreicht wurde. Angesprochen werden die Themen: bessere Informationen fuer Betroffene, Qualitaet in der MPU-Beratung und -Vorbereitung, bessere Abstimmung der Ueberarbeitung relevanter Regelwerke, wissenschaftliche Pruefung der eingesetzten Testverfahren zur Ueberpruefung psychophysischer Leistungsfunktionen und der Kurse zur Wiederherstellung der Fahreignung (Paragraf 70 Fahrerlaubnisverordnung), Katalog mit einheitlichen Fragestellungen fuer MPU und aerztliche Gutachten, Frage der Einrichtung einer "Beschwerdestelle", sowie Erhoehung der Transparenz durch Tonaufzeichnungen. Mit weiteren wissenschaftlich basierten Verbesserungen ist auch zukuenftig zu rechnen.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: References;
  • Pagination: pp 11-5
  • Serial:
    • Strassenverkehrsrecht
    • Volume: 16
    • Issue Number: 1
    • Publisher: Nomos Verlagsgesellschaft mbH
    • ISSN: 1613-1096

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01607554
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 5 2016 8:15AM