Die Beschleunigung des Verkehrszivilprozesses aus Sicht der Justiz

Verkehrszivilprozesse muessen unter Umstaenden komplexe technische oder medizinische Fragestellungen klaeren und sind durch den geforderten Sachverstaendigenbeweis oft aufwaendig und langdauernd. Justiz und Rechtspolitik haben deshalb Gedanken zur verbesserten Verfahrensgestaltung im Zivilprozess formuliert. Aufgezeigt werden Moeglichkeiten, die die Justizverwaltung, aber auch der einzelne Richter hat. Eroertert wird eine Spezialisierung auf Seiten der Richterschaft durch Einrichtung von Spezialkammern, durch richterliche Fortbildung oder durch personalwirtschaftliche Massnahmen. Des Weiteren wird die Zusammenarbeit des Gerichts mit dem/den Sachverstaendigen angesprochen. Eine verbesserte Strukturierung des Zivilverfahrens koennte des Weiteren eintreten, indem die Prozessleitungspflicht des Gerichts, das Strukturgespraech im Rahmen des ersten Termins sowie vorbereitende und verfahrensbegleitende Massnahmen staerker als bisher ausgestaltet werden. Des Weiteren wird ein Ausblick auf moegliche Gesetzesaenderungen gegeben. Beitrag zum Arbeitskreis IV „Die Beschleunigung des Verkehrszivilprozesses“ des 54. Deutschen Verkehrsgerichtstags 2016.

  • Availability:
  • Corporate Authors:

    Deutscher Verkehrsgerichtstag - Deutsche Akademie fuer Verkehrswissenschaft - e.V.

    Baron-Voght-Strasse 106a
    Hamburg,   Germany  22607
  • Authors:
    • Schobel, B
  • Publication Date: 2016

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: References;
  • Pagination: pp 111-120
  • Monograph Title: 54. Deutscher Verkehrsgerichtstag 2016

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01607601
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 978-3-472-08961-2
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 2 2016 10:20AM