Special Barrierefreie Verkehrsanlagen - Strassengebundener OEPNV - Barrierefreiheit und Haltestellen, Teil 1: Gesetzeslage

Auch in Deutschland steigt die Anzahl der mit einer Behinderung lebenden Menschen. Derzeit ist amtlich anerkannt jeder zehnte Buerger davon beruehrt, darunter 62 Prozent mit koerperlicher Behinderung; die Tendenz ist ansteigend. Nicht nur die juengeren Betroffenen haben den dringenden Wunsch, ohne Einschraenkung am oeffentlichen Leben teilzunehmen - barrierefrei. Die gegebene Moeglichkeit aeussert sich vor allem im Mass der sich ihnen oeffnenden Zugaenglichkeit: allgegenwaertig, eigenstaendig und ohne die Inanspruchnahme fremder Hilfe. Um diese Erwartungen zu gewaehrleisten, war zuallererst das zielgerichtete Wirken der Bundesregierung gefordert, welches wiederum im angemessenen Rahmen die davon abzuleitenden Aufgaben der Laender und Kommunen bestimmt. Im Bereich des oeffentlichen Strassenraums weisen zwei Spuren den Pfad, in deren Verfolgung dieser Zustand zu erreichen ist. Das sind die bedingungslose Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und die darauf abgestimmte Angleichung des bundesdeutschen Bau- und Verkehrsrechts einschliesslich dessen Ausfuehrung. Anfang 2013 ist das Personenbefoerderungsgesetz in konsolidierter Fassung in Kraft getreten, welches den rechtmaessigen Rahmen zum Handeln vorgibt. (A)

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; Tables;
  • Pagination: pp 229-33
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01610256
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jul 18 2016 8:33AM