Systemadaption als Schluessel fuer das automatisierte Fahren

Fahrerassistenzsysteme sollen den Fahrer bei Laengs- und Querfuehrung unterstuetzen und ihm eine sichere und komfortable Reise bieten. Allerdings haben manche Fahrer bei teilautomatisierter Regelung das Gefuehl, ihre eigenen Fahrgewohnheiten aufgeben zu muessen und fuehlen sich vom System unverstanden. Um die Akzeptanz von Fahrerassistenzsystemen zu steigern und das Vertrauen der Fahrzeuginsassen zu gewinnen, sollte der Fahrer in die Regelung einbezogen werden. Bei der Adaption des Fahrerassistenzsystems geht es um die drei Aspekte Umfelddetektion und -analyse, Fahrstilanalyse und Fahreradaption. Durch intuitive Interaktion mit dem Assistenzsystem und dessen verbesserter Reaktion auf neue Situationen fuehlt sich der Fahrer vom Fahrzeug verstanden, die gefuehlte Zuverlaessigkeit steigt. Bei der Uebertragung und Aufbereitung der erhobenen Daten spielen Datenschutz und Datensicherheit (Security) eine wichtige Rolle, da ein Angriff in der Datenstrecke zwischen Fahrzeug und Backend verhindert werden muss. Aktuell wird in einer Studie ueberprueft, wie sehr die Selbsteinschaetzung von Fahrern bezueglich ihres eigenen Fahrstils mit einer externen Beurteilung sowie mit fahrdynamischen Kenngroessen uebereinstimmt. Mithilfe der Adaption an den Fahrer und dem damit einhergehenden Aufbau der Datensicherheit wird es in Zukunft moeglich sein, die Akzeptanz der Fahrerassistenzsysteme in der Gesellschaft zu steigern. Diese Schluesseltechnologie ist wichtig, um automatisiertes Fahren in Zukunft zu einem festen Bestandteil des taeglichen Lebens werden zu lassen.

  • Availability:
  • Authors:
    • Haboeck, U
    • Klier, J
    • Schwenninger, J
    • Maier, S
  • Publication Date: 2016-4

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01607860
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jul 7 2016 5:32AM