Das Fuehren eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss

Fuer die Erfuellung des Tatbestands des Paragrafen 24a Absatz 2 Strassenverkehrgesetz (StVG) ist der Nachweis einer in der Anlage aufgefuehrten berauschenden Substanz in einer Konzentration erforderlich, die eine Beeintraechtigung der Fahrsicherheit zumindest als moeglich erscheinen laesst und damit die in Paragraf 24a Absatz 2 Satz 2 StVG aufgestellte Vermutung rechtfertigt. Fahrlaessig handelt, wer vor Fahrtantritt Drogen konsumiert hat und sich dennoch an das Steuer seines Kraftfahrzeugs setzt, ohne sicherzustellen, dass die Substanz unter den analytischen Grenzwert abgebaut ist. Die letzten Gerichtsentscheidungen zeigen, dass fraglich bleibt, worauf sich der Nachweis der Erkennbarkeit der fortwaehrenden Wirkung des Betaeubungsmittels zum Tatzeitpunkt verlaesslich stuetzen laesst.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: References;
  • Pagination: pp 164-5
  • Serial:
    • Strassenverkehrsrecht
    • Volume: 16
    • Issue Number: 5
    • Publisher: Nomos Verlagsgesellschaft mbH
    • ISSN: 1613-1096

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01604701
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 30 2016 8:31AM