Das Nutzen-Kosten-Verhaeltnis in der Bundesverkehrswegeplanung: Wissenschaftlicher Anspruch und Auswirkungen in der Praxis

In der Bundesverkehrswegeplanung (BVWP) der Bundesrepublik Deutschland spielt neben anderen Verfahrenselementen auch ein Nutzen-Kosten-Verhaeltnis (NKV) eine Rolle. Fuer die oekonomische Beurteilung des Ansatzes gilt der Anspruch des Bundesministeriums fuer Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) „nachzuweisen, dass ein erwogenes Projekt gesamtwirtschaftlich vorteilhaft und notwendig ist“. Das NKV eines angemeldeten Projektes wird bestimmt indem alle „Nutzen“ durch alle projektspezifischen „Kosten“ dividiert werden. Dieses Verhaeltnis, seine Aufgabe, seine Bestimmung und seine Auswirkungen werden naeher analysiert. Zunaechst wird der Anspruch beschrieben, den diese Kennzahl erfuellen soll. Anschliessend werden der konzeptionelle Aufbau und die konkrete Definition der Kenngroesse untersucht. Es zeigt sich, dass die in Zaehler und Nenner stehenden Groessen nur sehr eingeschraenkt die Nutzen beziehungsweise Aufwaende der Gesellschaft fuer die Verkehrsinfrastruktur widerspiegeln. Deshalb eroeffnet das NKV in der Realitaet auch eine Reihe von Gestaltungsspielraeumen beziehungsweise Moeglichkeiten zur Beeinflussung der Ergebnisse. Abschliessend wird die konkrete Rolle, die dieses Verhaeltnis in der Praxis spielt, mit dem theoretischen Anspruch verglichen.

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References; Tables;
  • Pagination: pp 1-16
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01604913
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 21 2016 2:47AM