Einbeziehung des Automobilverkehrs in den Emissionshandel

Bereits heute umfasst das europäische Emissionshandelssystem Industrieanlagen und Luftverkehr. Inzwischen deutet sich eine Erstreckung des Emissionshandels auf einen weiteren bedeutsamen Verkehrsträger an - den Automobilverkehr. Die Europäische Kommission ist bereits seit Längerem bemüht, Kohlendioxidemissionen von Kraftfahrzeugen zu reduzieren, da diese rund ein Achtel des jährlichen CO2-Ausstoßes in Europa ausmachen. Der Beitrag der Automobilindustrie zum Klimaschutz ist aufgrund der jüngsten Entwicklungen in den Brennpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Bisher werden CO2-Emissionsgrenzwerte vorgegeben, die die durchschnittlichen Emissionen der Flotte neuer Pkw bis 2020 auf lediglich 95 g CO2/km begrenzen. Den zu erwartenden strengeren Grenzwerten ab 2021 könnte die Automobilindustrie die Einbeziehung des Straßenverkehrs in den Emissionshandel entgegensetzen. Ziel des Beitrags ist es, die Emissionsgrenzwerte als aktuelles Mittel der Emissionsbegrenzungs- und -reduktionspflichten der Europäischen Union einer Einbeziehung des Straßenverkehrs in den Emissionshandel gegenüberzustellen. Grundlage dieser Gegenüberstellung ist eine Darstellung unterschiedlicher Ansätze zur Einbeziehung des Automobilverkehrs in den Emissionshandel. (A)

Language

  • German

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  • Accession Number: 01601729
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: May 11 2016 8:00AM