Rezeption und Wirkung einer laengerfristigen Kampagne: Runter vom Gas!, 2008 bis 2010

Unter dem Titel "Runter vom Gas!" betreibt das Bundesministerium fuer Verkehr seit dem Jahr 2008 die zentrale deutschlandweite Verkehrssicherheitskampagne. Seitdem wird sie in wechselnder Intensitaet (naemlich in den fuer Kampagnen typischen "Wellen") fortgefuehrt. Gerade zu Beginn stellte "Runter vom Gas!" die Hauptursache fuer (schwere) Verkehrsunfaelle, Fahrten mit nicht angepasster Geschwindigkeit, in den Mittelpunkt ihrer Botschaften. Im Lauf der Zeit wurde der Themenkreis erweitert, zum einen durch die Hinzunahme neuer Ziel- beziehungsweise Riskogruppen wie der Motorradfahrer, zum anderen - wie in juengster Zeit - durch eine Reihe weiterer Verkehrsrisiken, wie etwa Fahrradfahren ohne Helm oder Handytelefonate am Steuer. Die Geschichte und Motivlinien sind auf der Website der Kampagne einsehbar (www.runter-vom-gas.de). Bei der Kampagne handelt es sich um ein wesentliches und fuer die Gesamtbevoelkerung besonders sichtbares Element der Verkehrssicherheitskommunikation in Deutschland; sie wurde mit relativ hohem organisatorischem und finanziellem Aufwand implementiert. Daher liegt eine Betrachtung ihrer Rezeption und Wirkung nahe. Die Wirkungen von "Runter vom Gas!" koennen zudem als Referenzgroesse fuer die Einschaetzung und Planung anderer Kommunkationsmassnahmen dienen. Eine genaue empirische Betrachtung kann zudem dabei helfen, strategisch-konzeptionelle Potenziale dessen, was mit Verkehrssicherheitskommunikation ueberhaupt erreichbar ist, besser zu verstehen. Aus diesem Grund, vor allem aber mit dem pragmatischen Ziel der Erfolgsbewertung, hat die Bundesanstalt fuer Strassenwesen (BASt) begleitend zu den bisherigen Wellen von "Runter vom Gas!" mehrere Forschungsprojekte vergeben. In diesen Projekten wurden unter anderem auch Repraesentativbefragungen durchgefuehrt, um die oeffentliche Resonanz auf die Kampagne zu erfassen. Fuer den Kampagnenzeitraum 2008 bis 2010 stehen diese Daten fuer eine Synopse im Rahmen des vorliegenden Bandes zur Verfuegung. Der Zweck ihrer Darstellung und Diskussion an dieser Stelle besteht indes weniger in einer (neuerlichen) Erfolgsmessung der Kampagne, sondern vor allem in der Ableitung strategisch-konzeptioneller Erkenntnisse fuer kuenftige Massnahmen der Verkehrssicherheitskommunikation. (A)

  • Availability:
  • Supplemental Notes:
    • Beitrag zum Teil II: Verkehrssicherheitskampagnen.
  • Corporate Authors:

    Springer VS / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

    Abraham-Lincoln-Strasse 46
    Wiesbaden,   Germany  65189
  • Authors:
    • Klimmt, C
    • Maurer, M
  • Publication Date: 2015

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures; References;
  • Pagination: 117-33
  • Monograph Title: Verkehrssicherheitskommunikation. Beitraege der empirischen Forschung zur strategischen Unfallpraevention

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01597361
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 978-3-658-01129-1
  • Files: ITRD
  • Created Date: Apr 21 2016 5:26AM