Barrierefreiheit im öffentlichen Straßenraum

Mobilität ist ein gesellschaftliches Grundbedürfnis. Es ist allgemein anerkannt, dass der öffentliche Straßenraum für alle nutzbar sein sollte und dieser daher barrierefrei zu gestalten ist. Der Beitrag beschreibt zunächst wesentliche Grundfunktionen wie Zonierung (ebene, hindernis- und einbaufreie und rutschfeste Verkehrsflächen für Fußgänger in Abgrenzung zu den Sicherheits-, Verweil- und Wirtschaftsräumen), Nivellierung (ebene, stufenfreie Wegeverbindungen), Linierung (Leitsysteme), Kontrastierung (taktile und visuelle Kontraste), maximale Längs- und Quergefälle, barrierefreie Oberflächengestaltung, Informations- und Orientierungssysteme und die Anwendung des Zwei-Sinne-Prinzips. Weitergehend wird auf die bauliche Gestaltung von Verkehrsanlagen, wie Überquerungsstellen, Geh- und Radwege, Treppen/Rampen und Elemente des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), eingegangen. Anschließend enthält der Beitrag einen Vorschlag zur systematischen Herangehensweise, um vor Ort Schritt für Schritt das Konzept eines barrierefreien Straßenraums zu erreichen. Dabei werden Beispiele aus Bochum und Dortmund beschrieben. (A) (Loseblattsammlung. 73. Lieferung, Ordner 3, Kapitel 3.4.3.2.)

  • Corporate Authors:

    WICHMANN VERLAG

    BISMARCKSTR. 33
    BERLIN,   DEUTSCHLAND BR  D-10625
  • Authors:
    • Mühlenbruch, I
  • Publication Date: 2015

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01595962
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Mar 30 2016 2:54AM