Ueberfuehrungsbauwerk ueber die DB-Strecke Frankfurt-Fulda bei Hasselroth. Besonderheiten bei der Ausfuehrungsplanung

Railway crossing at Hasselroth. Special detailed design challenges

Ein Ueberfuehrungsbauwerk zur Beseitigung eines beschrankten Bahnuebergangs auf der DB-Strecke Frankfurt-Fulda bei Hasselroth am Rande des Spessarts im Zuge der Kreisstrasse K903 wird vorgestellt. Die im Grundriss stark gekruemmte semi-integrale Plattenbalkenbruecke ueber sieben Felder wurde im Mittelfeld, das die Bahnanlagen ueberspannt, als Stahlverbundbruecke ausgefuehrt; in den anschliessenden Randfeldern als Spannbetonbauwerk. Die Stahlverbundbauweise ueber der Bahnanlage wurde zur Minimierung der Sperrzeiten gewaehlt. Auf diese Weise war fuer das Einheben der Stahltraeger nur eine einzige naechtliche Vollsperrung erforderlich. Die Gruendung der Unterbauten erfolgte auf geneigten, bis zu 20 Meter langen Grossbohrpfaehlen mit Durchmessern von 1,20 Meter. Eine konstruktive Sonderloesung erforderte der Uebergang von der Verbundtraegerbruecke zu den anschliessenen Spannbetonfeldern in den Achsen 40 und 50. Hier mussten zur Herstellung der biegesteifen Anschluesse wegen der Kopfplatten der Verbundtraeger die Spannglieder der Spannbetonfelder im Grundriss nach aussen verzogen und seitlich der Kopfplatten verankert werden. Dazu ordnete man seitliche Vouten an den Stegen der Plattenbalken der Spannbetonfelder an. Erschwerend kam bei der Bewehrungsfuehrung hinzu, dass in diesen Achsen die Pfeiler wegen der semi-integralen Bauweise monolithisch mit dem Ueberbau zu verbinden waren. Die Verbindung des Knotenpunktes Spannbeton, Stahlverbund und Pfeiler erfolgte durch nachtraegliches Betonieren der Quertraeger ueber den Pfeilern. Zur Lagesicherung der zu verbindenden Brueckenteile vor dem Betonieren wurde eine zug- und druckfeste Aussteifungskonstruktion aus Stahl im offengelassenen Bereich angeordnet, zu deren Bemessung Einwirkungen aus Temperaturaenderungen zu beruecksichtigen waren. ABSTRACT IN ENGLISH: In order to eliminate a level crossing in the municipality of Hasselroth, a small town located southwest of Gelnhausen at the edge of the Spessart range, a bypass road including a grade-separated crossing of the railway tracks was constructed. Fitting into a tightly curved alignment, the 7-span, semi-integral girder bridge was designed with a steel-concrete composite cross-section across the tracks while the other spans are made entirely of prestressed concrete. To either side of the main span the composite and prestressed concrete sections as well as the respective pier are joined into a single node. Due to the complicated geometry the connection of the three sections and materials (reinforced concrete, prestressed concrete and steel-concrete composite) at a single point posed a very specific structural challenge. (A)

Language

  • German

Media Info

  • Media Type: Print
  • Features: Figures;
  • Pagination: pp 114-21
  • Serial:
    • Bautechnik
    • Volume: 93
    • Issue Number: 2
    • Publisher: Ernst & Sohn GmbH
    • ISSN: 0932-8351

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01598934
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Mar 17 2016 11:23AM