Das Elektromobilitaetsgesetz (EmoG) - "Das wird schon klappen"

Angesichts des hohen Anteils des Strassenverkehrs, der zur Belastung der Umwelt nicht zuletzt mit CO2 beitraegt, muss der Ausbau der individuellen Elektromobilitaet im Strassenverkehr dringend vorangebracht werden. Fraglich ist, welche Schritte zu unternehmen sind und welche zu loesenden Herausforderungen sich daraus ergeben. Die bisherigen Aktivitaeten der Politik sind eher zaghaft und scheinen allein von der Hoffnung getragen zu sein: Eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums zeigte sich zuversichtlich, dass mit dem im Entwurf vorgelegten Elektromobilitaetsgesetz (EmoG) die von der Bundesregierung angepeilte Millionengrenze bis 2020 erreicht wird: "Das wird schon klappen". Die Bundesregierung stellte bereits in der letzten Legislaturperiode in Aussicht, dass die Elektromobilitaet zukuenftig einen hohen Stellenwert haben werde. Sie hatte daher bereits 2010 die Nationale Plattform Elektromobilitaet (NPE) ins Leben gerufen, um die Elektromobilitaet in Deutschland entscheidend voranzubringen und die Markteinfuehrung innovativer Elektrofahrzeuge zu beschleunigen. In diesem Zusammenhang wurde die Foerdermassnahme "Schaufenster Elektromobilitaet" ins Leben gerufen. In den vier Schaufensterregionen (Baden-Wuerttemberg, Bayern/Sachsen, Berlin/Brandenburg und Niedersachsen) beteiligen sich ueber 500 Projektpartner aus den Bereichen der Wirtschaft, Wissenschaft, aus Verbaenden und der oeffentlichen Hand. Als Arbeitsergebnis wurde im August 2014 ein erster Referentenentwurf zum EmoG den Verbaenden zur Stellungnahme uebermittelt, der allgemein nicht als "der grosse Wurf" bezeichnet wird, im Maerz 2015 wurde das EmoG vom Bundestag verabschiedet. (A)

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01577427
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Sep 29 2015 10:08AM