Dresdner Bruecken: von den Anfaengen bis zur Gegenwart

In Dresden ueberspannen 315 Bruecken Fluesse und Baeche, fuehren ueber Eisenbahnstrecken, Autobahnen und Strassen. In dem Buch stellt der Autor 15 bedeutende Bauwerke vor, schildert ihre Geschichte und zeigt in vielen Episoden die Besonderheiten, die hinter dem Bau und der Erhaltung dieser technischen Meisterleistungen stehen. Ein Luftbild zeigt drei Bruecken, die das Zentrum Dresdens praegen: die Augustus-, die Carola- und die Albertbruecke. Die Augustusbruecke ist Dresdens geschichtstraechtigste Bruecke. 1287 wurde an dieser Stelle eine steinerne Bruecke erwaehnt. Fuer den Vorgaengerbau aus Holz wurden 1119 erste Steinpfeiler errichtet. Der 1910 fertiggestellte Neubau ueberspannt auf 355 m Laenge mit neun Stahlbetongewoelben die Elbe. Wer ueber Dresdens Bruecken spricht, muss auch die Hoechststaende der Elbueberflutungen und ihre Schaeden betrachten. Der Hoechstpegel liegt bei 9,40 m. Die Gefahren von Hochwasser werden in einem Hochwasser-Lehrpfad dargestellt, der auch im Internet unter www.hochwasserlehrpfad-dresden.de eingesehen werden kann. Die Koenigin-Carola-Bruecke, von 1892 bis 1895 gebaut, verband mit ihren 326 m den Amalienplatz in der Altstadt mit dem Neustaedter Koenigin-Carola-Platz. Die im Mai 1945 von der Waffen-SS gesprengte Bruecke wurde 1967 bis 1971 als Spannbetonbruecke in ihrem heutigen Zustand wieder errichtet. Sie misst auf drei Ueberbauten insgesamt 400 m mit einer Maximalstuetzweite von 120 Metern. Kunstwerke zieren die altehrwuerdige Albertbruecke. Die Sandsteinbogenbruecke wurde zwischen 1875 und 1877 gebaut; ihren Namen traegt sie von dem saechsischen Koenig Albert. Auf 316 m Laenge quert sie mit 14 Boegen die Elbe, vier davon ueber dem Strom. Nach ihrer Sprengung 1945 wurde sie 1946 wieder instand gesetzt. Von den Grossbruecken (Waldschloesschen-, Marien-, Flueggeweg-, A 4-Autobahn-, Niederwartha-, Weisseritz-, Nossener-, Loebtauer-, Budapester-Strasse-, A 17-Lockwitztal-Bruecke) wird die Stahlbruecke das "Blaue Wunder" besonders hervorgehoben. Es verbindet Loschwitz mit Blasewitz zu beiden Seiten der Elbe. Die Parabelbogen-Stahlbruecke wurde nach zweijaehriger Bauzeit am 15. Juli 1893 dem Verkehr uebergeben. Sie ist 280 m lang und 10,20 m breit. 60 LED-Strahler tauchen das Bauwerk nachts in ein dezentes Licht. Spezielle Bleche im Ueberbau bremsen erhoehte Schwingungen. Zusaetzlich sind Schwingungsbremsen ueber den Scheitelgelenken, zwischen den Pylonen und als Seitenscheiben angeordnet. Dieses wundervolle Buch laesst die Herzen der Brueckenbauer hoeher schlagen. (Edition Saechsische Zeitung.)

  • Availability:
  • Corporate Authors:

    EDITION SAECHSISCHE ZEITUNG, SAXO'PHON GMBH

    OSTRA ALLEE 20
    DRESDEN,   DEUTSCHLAND BR  D-01067
  • Authors:
    • HILBERT, P
  • Publication Date: 2014

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 152S

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01566884
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • ISBN: 978-3-943444-39-1
  • Files: ITRD
  • Created Date: Jun 23 2015 4:13PM