Naubau einer Gruenbruecke ueber die A 31

Zwischen den Anschlussstellen Schermbeck und Lembeck durchschneidet die Bundesautobahn A 31 ein Waldgebiet. Hier wurde eine Gruenbruecke erstellt, um die Wildunfaelle zu reduzieren und auch den durchschnittenen Lebensraum wieder zu vernetzen. Beim Bau der Bruecke gab es einige Besonderheiten: Es mussten Rampen mit parallel zur Autobahn verlaufenden Beschleunigungs- und Verzoegerungsspuren fuer die Zu- und Abfahrten zum Baufeld angelegt werden. Rund 60.000 m3 Boden wurden bewegt, teilweise in Mieten gelagert und nach Abschluss der Baumassnahme wieder an den urspruenglichen Platz gebracht. Da der gesamte Stahlbetonrahmen von Bruecke und Fluegeln alle 10 m planmaessig durch Raumfugen getrennt ist, die durch saemtliche Bauteile laufen, wurde das gesamte Bauwerk im Pilgerschrittverfahren erstellt. Ueberwiegend wurde ein Hochofenzement CEM III/A 42,5 N verwendet; lediglich bei der Sauberkeitsschicht kam ein CEM III/A 32,5 N in Kombination mit einem Betonzusatzstoff nach DIN EN 450 zum Einsatz. Die aus diesen Zementen hergestellten Betone entsprachen der Druckfestigkeitsklasse C 30/37 und C 35/45 und wiesen eine mittlere Festigkeitsentwicklung auf. (A)

  • Availability:
  • Authors:
    • REMARQUE, W
    • WESSEL, U
    • LEIMKUHLE, T
  • Publication Date: 2012

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01535212
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 26 2014 1:52PM