Fahrrad-Netzplanung mittels Potenzialanalyse: ein objektives Planungswerkzeug fuer einen wirkungsvollen Mitteleinsatz

In der Schweiz wurde eine neue Methode zur Abschaetzung des Fahrradpotenzials entwickelt. Der objektive und effiziente Ansatz ermoeglicht einen fokussierten Mitteleinsatz auf Netzabschnitte mit dem groessten Potenzial. In der Schweiz stellen sich bei der Foerderung des Radverkehrs derzeit besondere Herausforderungen. So hat das Velo, wie es in der Schweiz genannt wird, im Alltagsverkehr in den letzten zehn Jahren Verkehrsanteile sowohl an den oeffentlichen Verkehr als auch den motorisierten Individualverkehr verloren. Bei der nach wie vor veloaktivsten Zielgruppe, den Kindern und Jugendlichen, sind die geradelten Verkehrsanteile dramatisch zurueckgegangen, was sich beim Verkehrszweck Ausbildung am staerksten niederschlaegt. Dies obwohl die Infrastruktur fuer den Radverkehr sukzessive ausgebaut wurde. Weiter wird aus neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen die hohe Sensibilitaet grosser Bevoelkerungskreise auf (subjektiv empfundene) Sicherheit deutlich. Unbegleitete Kinder und vorsichtige Erwachsene, die eine sehr grosse Zielgruppe ausmachen, meiden innerorts verkehrsorientierte Strassen und Kreuzungen, selbst wenn sie mit Radstreifen ausgeruestet sind. Erst recht meiden sie solche Strassen ausserorts, wo der Tempounterschied zwischen Fahrrad- und Autoverkehr noch hoeher ist. (A)

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  • German

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  • Accession Number: 01535192
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 26 2014 1:51PM