Moeglichkeiten der Prognose von Oberflaechensetzungen beim Tunnelvortrieb im Lockergestein - Teil 1: Empirisches Prognoseverfahren

Der Bau von Tunneln im Lockergestein fuehrt immer zu Spannungsumlagerungen und Verformungen im umliegenden Gebirge. Daher ist bei der Planung von oberflaechennahen Tunneln in setzungsempfindlicher Umgebung die Prognose von Setzungen ueber dem Tunnel von ganz besonderer Bedeutung. Die Bestimmung derartiger Verformungen kann durch die Auswertung vorangegangener Tunnelbauprojekte - der empirischen Prognose - oder aber durch numerische Berechnungen erfolgen. Mit dem Teil 1 der Veroeffentlichung wird ein empirisches Prognoseverfahren vorgestellt, mit dem sich die Setzungen beim Tunnelvortrieb einfach bestimmen lassen. Hierzu wurden insgesamt ueber 350 Messquerschnitte aus aktuellen Baumassnahmen im Spritzbeton- und Schildvortrieb ausgewertet. Es wurde unter anderem der Einfluss der Vortriebsart, der Baugrundeigenschaften, der Tunneltiefe und der Querschnittsgroesse auf die Groesse der Setzungsmulde beschrieben. Aufgrund der Vielzahl vergleichbarer Messungen konnte der Groesse der Setzungsmulde eine Auftretenswahrscheinlichkeit zugeordnet werden. (A)

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 30-9
  • Serial:
    • GEOTECHNIK
    • Volume: 36
    • Issue Number: 1
    • Publisher: DEUTSCHE GESELLSCHAFT FUER GEOTECHNIK
    • ISSN: 0172-6145

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01535170
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Aug 26 2014 1:48PM