Zerstoerungsfreie Pruefmethoden (ZfP): Beduerfnisse der Praxis und Stand der Technik - Sachstandsbericht

Moderne ZfP-Verfahren wie Radar- oder Ultraschallmessungen werden heute im Bauwesen zunehmend eingesetzt, um beispielsweise Schaeden, Maengel oder Bewehrung in groesserer Bauteiltiefe (verdeckte Geometrie, innere Struktur) feststellen zu koennen. Allerdings gibt es zurzeit kaum Normen oder Richtlinien, wo Regelungen ueber die Anwendung verschiedener Methoden enthalten sind. Dabei sind Kenntnisse ueber Einflussgroessen und Leistungsgrenzen sowie kompetentes Personal entscheidende Faktoren fuer den erfolgreichen Einsatz solcher Verfahren. Der Nutzen eines ZfP-Verfahrens haengt direkt von dessen Zuverlaessigkeit ab. Dazu muessen fundierte Informationen ueber Genauigkeit, Auffindewahrscheinlichkeit und Reproduzierbarkeit der Messungen verfuegbar sein. Leider sind in der Vergangenheit auch immer wieder Misserfolge bekannt geworden, wo die vereinbarten Ziele nicht erreicht werden konnten. In diesem Forschungsprojekt soll anhand von mit ZfP durchgefuehrten Untersuchungen die praktische Leistungsfaehigkeit der Methoden beurteilt werden. Dazu muessen in einem ersten Schritt die Beduerfnisse der Praxis ermittelt werden. Anschliessend koennen die verschiedenen Methoden, die Messtechnik mit Parametereinstellungen sowie die Kosten fuer eine bestimmte Fragestellung ausgewertet und bewertet werden. Es sollte beruecksichtigt werden, dass die Anforderungen an die Genauigkeit und Treffsicherheit der Methoden fuer die Zustandsuntersuchung und Qualitaetssicherung von Bauausfuehrungen unterschiedlich sein koennen. Damit nicht nur Anwendungen in der Schweiz beurteilt werden, ist auch ein Austausch mit der BAM und der BAST in Deutschland vorgesehen. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in einem Sachstandsbericht im Detail erlaeutert und zusammengefasst. Titel in Englisch: Non-destructive Testing (NDT): Requirements of Practical Application and State of the Art - State of the Art Report